Band

mittendrin sind

Nicole Hartschen-Nöthen

Gesang, Akkordeon

Meine Liebe zur Musik entdeckte ich, laut Aussage meiner Mutter, schon recht früh, was sich durch lautstarkes Singen bei jeder Gelegenheit äußerte. Mit ca. 4 Jahren ging ich zur „musikalischen Früherziehung“ (wie ich finde, eine etwas steife Bezeichnung!) und machte meine ersten Grenzerfahrungen mit dem Glockenspiel.

Hoch motiviert und besonders durch Omas & Opas inspiriert und dazu genetisch bedingt (der Opa meiner Mama spielte auch diverse Instrumente…), begann ich mit 6 Jahren Akkordeon zu spielen. Dies tat ich bis zum 14. Lebensjahr. Nicht länger, da ich immer wieder feststellte, dass sich Rock- & Popsongs, die ich spielen wollte, für meine Begriffe nicht wirklich anhörten. Und auf russische Volksweisen und den Schneewalzer hatte ich keine Lust mehr.

Ach, was ich noch erwähnen sollte, so mit 8 Jahren „reifte“ ich meinen Gesang mehr aus. Dazu veranstalteten meine Schwester, eine Freundin und ich immer wieder mit einem alten Tonband & Mikro heute so populäre Karaokewettbewerbe. Es gab alles von Heintje über Katja Ebstein bis Deep Purple…

Mit 11 Jahren spielte und sang ich für ca. 4 Jahre im TiMM (Theater in der Moerser Musikschule) mit. Mit 15 legte ich dann meine musikalische „Karriere“ auf Eis. Leichtathletik & Reiten, Freunde & Co., auch Schule waren wichtiger. Das Singen unter der Dusche blieb…

Vor ein paar Jahren setzte ich mich ans Klavierspielen – endlich meine Rock- & Popsongs spielen… Warum nicht früher Klavier? Keine Ahnung – Freund, Ausbildung, Beruf, Heirat, Pferd, Bäckerei, 3 Kidis,… Es war einfach erst da die richtige Zeit! Und so kamen wir, wie Uli ja schon beschrieben hat, 2009 durch einen glücklichen Zufall zusammen. Es macht super viel Spaß mit den zweien ganz entspannt „unsere“ Musik zu machen! Uli ist, wie ich finde, ein super Gitarrist und ein schlechter Kabelmann (er verheddert sich ständig darin!). Wiebke ist unsere Allrounderin mit einer tollen Stimme – sie spielt Gitarre, Bass, Cajon, Glockenspiel oder Akustik-Ei.

Ich, für meine Person, singe und spiele Klavier und „darf“, zur besonderen Freude Ulis, ab und an mein Akkordeon umschnallen …

So, ich denke, das war`s.

Mittendrin - Nicole Hartschen-Nöthen
Nicole Hartschen-Nöthen

Ulrich Suhre

Gitarre, Gesang, Kabel, Regler

Musik war schon von Kindheit an ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens, der mich bis heute ständig begleitet hat. Nach einigen Jahren an der Altflöte begann ich im Alter von 14 Jahren Gitarrenunterricht zu nehmen. Zunächst war klassische Kost auf der Konzertgitarre angesagt, später merkte ich dann, dass mir Pop-, Blues- und Jazzstücke noch deutlich mehr Spaß machten. Mit 18 war zwar Schluss mit Gitarrenunterricht, die Freude am Instrument blieb aber zum Glück. Erst dann kam ich darauf, dass Gitarrenbegleitung auch ein reizvolles Betätigungsfeld sein kann, was ich bei unzähligen Lagerfeuern, Geburtstagen, Hochzeiten und ähnlichen Gelegenheiten unter Beweis stellte. So kamen zur Konzertgitarre dann noch Western- und E-Gitarre hinzu.

Da wir in der Band mit einer minimalen Besetzung antreten, kommt der Gitarre neben den beiden Stimmen eine wesentliche Bedeutung zu. Das erfordert eine etwas komplexere Gitarrenbegleitung, was die Sache sehr reizvoll macht. Die dafür erforderlichen Arrangements denke ich mir im besten Fall selbst aus, in der Regel lasse ich mich aber von anderen inspirieren – YouTube sei Dank – und baue mir eine eigene Variante aus mehreren Beispielen zusammen.

Neben der Gitarre interessiere ich mich noch ein wenig für Tontechnik und bin daher für alles, was mit Reglern, Kabeln und unseren Aufnahmen zu tun hat, zuständig.

Viele Amateur-Bands, die ich bisher in meinem Leben so gehört habe, haben mit dem Manko zu kämpfen, dass der Gesang nicht so richtig gut rüberkommt. Bei mittendrin ist das zum Glück anders. Die Stimmen von Nicole und Wiebke harmonieren perfekt, der zweistimmige Gesang der beiden ist für mich das Markenzeichen der Band.

Mittendrin - Ulrich Suhre
Ulrich Suhre

Wiebke Grittmann

Gesang, Cajon, Bongos, Gitarre, Bass

Ich kann mich an keine Familienfahrt erinnern, auf der nicht irgendwelche Volkslieder oder Lieder aus der Mundorgel durchs Auto hallten. Meine Mutter hatte damals alles angestimmt, was ihr in den Sinn gekommen war und damit wohl meine Leidenschaft für’s Singen und die Musik geweckt.

Mit 6 Jahren brachte meine Cousine mir die Flötentöne bei, später mit 11 Jahren lernte ich dann klassische Gitarre – ein Instrument, das mich schon als Kind begeisterte. Als Jugendliche war ich im Chor engagiert. Dort sang ich im Alt und hatte viel Lust und Laune und Vergnügen, singtechnisch insbesondere dann, wenn sich die zweite Stimme an der Melodie rieb.

Früher hatte ich oft die Gitarre dabei, z.B. bei Vereinsfahrten, im Jugendkreis oder manchmal auch im Chor. Das E-Bass Spielen brachte ich mir selber bei und so kam es manchmal im Chor zum Einsatz.

Dann verschwand die Musik irgendwie für ein paar Jahre aus meinem Leben. Bis wir uns als Band „mittendrin“ gefunden haben. Heute lebe ich nun mit der Herausforderung, das Familienleben, den Alltag und das Üben der Lieder unter einen Hut zu bekommen – was auch meistens gelingt. Für mich ist mit mittendrin der Wunsch in Erfüllung gegangen, einmal in einer Band zu spielen. Und ich freue mich auf die Proben, denn es harmoniert mit Nicole und Uli musikalisch wie auch menschlich.

Mittendrin - Wiebke Grittmann
Wiebke Grittmann